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nachhaltige Mitarbeiterbekleidung

Das Thema Nachhaltigkeit ist in aller Munde und auch in der Textilbranche ein immer wichtiger werdender Faktor. Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen zum Thema nachhaltige Mitarbeiterbekleidung.

Herzlichen Glückwunsch!

Der Grüne Knopf wird 1 Jahr! Wir gratulieren und freuen uns, seit kurzem ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein.

nachhaltige MitarbeiterbekleidungGut für die Umwelt und gut für uns Menschen!

1 Jahr GRÜNER KNOPF – WIR SIND DABEI! Das Bewusstsein für nachhaltige Textilien wächst. Im 1. Halbjahr 2020 wurden ca. 50 Millionen Textilien verkauft, davon ca. 35 Millionen Kleidungsstücke, 12 Millionen Heimtextilien und 3 Millionen textile Accessoires und Schuhe. Wir haben mit rund 36.000 Accessoires also nur einen kleinen Beitrag dazu geleistet. Aber mittlerweile hat bereits jede(r) dritte Deutsche schon einmal vom GRÜNEN KNOPF gehört, wovon 96% dieses Siegel befürworten und 70% ihn für vertrauenswürdig halten. Dabei sind die Top-Themen, mit denen der Grüne Knopf verbunden wird:

  • Verbot von Kinderarbeit
  • Verbot von gefährlichen Chemikalien
  • Zahlung von Mindestlöhnen
  • Gewährleistung von Arbeitssicherheit
  • Schadstoffprüfung bei den verwendeten Materialien

Bis heute hat das Siegel erst eine Marktdurchdringung von bis zu 3 Prozent erreicht – aber es wächst und wächst und wir sind dabei:

Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sagt über uns: „Der Grüne Knopf gibt eine klare Orientierung beim Einkauf. Ich freue mich, dass die textilekonzepte GmbH beim staatlichen Siegel mitmacht. Sie setzen damit ein wichtiges Zeichen für globale Verantwortung. Denn wir müssen Solidarität auch mit den Menschen zeigen, die unsere Kleidung herstellen. Gerade in Zeiten der Coronakrise ist dies wichtiger denn je.“ 

Quellen: Geschäftstelle Grüner Knopf, GFK Befragung 2020, Hochrechnung basierend auf Schätzungen zum Gesamtmarkt von Statista und Euromonitor

09.09.2020

 

Die Welt steht still und die Natur atmet auf…

Stickstoffkonzentration vor und während der Pandemie

13.05.2020

Die weltweite Pandemie mit dem neuartigen Coronavirus COVID-19 hat unser tägliches Leben so gut wie zum Stillstand gebracht. Die Natur hat davon profitiert – das zeigen vor allem Luftaufnahmen, auf denen die Stickstoffkonzentration vor und während der Lockdowns in der Pandemie gezeigt werden. Daten des deutschen Tropomi-Instruments an Bord des Sentinel-5P-Satelliten der europäischen Copernicus-Flotte zeigen eine deutlich gesunkene Stickstoff-Konzentration über Europa im März und April 2020 – in manchen Städten ist die Konzentration im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 45 – 50 Prozent gesunken (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt).

Nun kehrt die Welt mit Lockerungen der Beschränkungen langsam wieder zur Normalität zurück. Dabei dürfen wir nicht einfach so in den „alten Trott“ zurück verfallen, sondern sollten unser Leben langfristig nachhaltiger gestalten! Nachhaltige Mitarbeiterbekleidung kann dabei helfen, die Natur etwas zu entlasten und unseren Lebensraum zu bewahren. Unterstützen Sie unsere Erde für ein gesünderes Leben von uns allen!

 

Wer garantiert eigentlich, dass „Bio“ bei Bio-Baumwolle auch wirklich Bio ist?

Bio-Baumwolle fuer nachhaltige Mitarbeiterbekleidung
Baumwollfeld

15.03.2020

Wir und unsere Kunden legen immer mehr Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit – auch bei Mitarbeiter- und Promotionbekleidung.  Durch den Kauf von nachhaltiger Mitarbeiterbekleidung aus Bio-Baumwolle kann jedes Unternehmen einen Teil zu einer besseren Umwelt beitragen . Aber wer garantiert eigentlich, dass organic cotton auch wirklich bio ist? 

Wir stehen also vor der Herausforderung, uns vor „Schwarzen Schafen“ und „Fälschungen“ zu schützen und sicher zu stellen, dass Bio-Baumwolle nicht mit konventioneller Baumwolle vermischt wird.  Dafür stehen internationale Zertifikate wie z.B.  GOTS oder OCS (Organic Content Standard) . Denn die herkömmliche Herstellung von Baumwolle ist in mehrfacher Hinsicht kritisch für die Umwelt. Der hohe Wasserverbrauch habe z.B. laut Dr. Maximilian Hempel, Abteilungsleiter Umweltforschung und Naturschutz bei der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU),  zum vollständigen Austrocknen des Aralsees in Usbekistan geführt. Auch der Einsatz vieler Düngemittel und Pestizide sei bedenklich für die Umwelt in den Anbaugebieten. Diese befinden sich vor allem in China, der Türkei und Indien. Mit Bio-Baumwolle kann der Anbau von Baumwolle umweltverträglich gestaltet werden, damit der Energie- und Ressourcenverbrauch und Pestizideinsatz verringert wird. Damit Plagiate von Bio-Baumwolle aufgedeckt werden, muss die Herkunft jedes Fadens nachvollziehbar sein. 

Eigentlich gleicht die Bio-Baumwolle für nachhaltige Mitarbeiterbekleidung zu Beginn der Produktion der herkömmlichen Baumwolle. Damit kein Verfälschen möglich ist und sich das kostenintensive Umstellen für den Erzeuger auch wirklich lohnt, muss eine sichere und einfache Rückverfolgbarkeit möglich sein. Dafür wird eine sogenannte Markierfaser verwendet, die der Baumwolle chemisch gleicht. Sie ist mit lichtabgebendem Material angereichert und kann so sichtbar gemacht werden. Das Markieren erfolgt bereits in der Baumwollmühle. Mit dafür speziell entwickelten Miniatur-Spektrometern wird ein für das menschliche Auge unsichtbares, maschinenlesbares Sicherheitsmerkmal erstellt, das vom Anbau bis zum fertigen Produkt Rückschlüsse auf den Erzeuger zulässt. So kann in den Spinn- und Webereien auch die Menge der markierten Ware erkannt, also das Mengenverhältnis zwischen den Originalfasern und zugemischten Fasern nachgewiesen werden.